Die Augenoptik ist zulassungspflichtiges Handwerk: Ohne Meisterin oder Meister darf kein Betrieb geführt werden. Weil die Filialisten in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen sind, ist der Bedarf an Meisterqualifikation schneller gestiegen als die Zahl der Prüfungen — die Verhandlungsposition ist entsprechend gut. Neben dem Grundgehalt lohnt der Blick auf drei Punkte: Wie viele Standorte verantworten Sie fachlich, wie hoch ist der Anteil eigener Kundentermine, und wie ist eine mögliche Beteiligung bemessen? Und wo ein inhabergeführtes Geschäft eine Nachfolge sucht, gehört dieses Thema an den Anfang des Gesprächs, nicht ans Ende.
Die Berliner Hochschule für Technik bildet in Augenoptik und Optometrie akademisch aus — einer der wenigen Standorte in Deutschland, und der einzige im Nordosten. Dazu sitzt hier der größte deutsche Online-Optiker mit eigenen Ladengeschäften, was die Stadt zu dem Ort macht, an dem sich stationärer und digitaler Vertrieb am direktesten begegnen. Die Charité ergänzt die klinische Seite. Nirgends stehen mehr Standorte auf engem Raum.
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