Die messtechnisch anspruchsvollste Seite des Berufs und der Bereich, in dem er sich am stärksten weiterentwickelt. Optometrie geht über die Bestimmung der Sehschärfe hinaus: binokulare Prüfung, Tonometrie, Beurteilung des vorderen Augenabschnitts, Netzhautfotografie und die strukturierte Weiterleitung an die Augenheilkunde, wenn ein Befund es verlangt. Die Grenze ist dabei klar und sollte es bleiben — Optometrie screent, sie diagnostiziert nicht. Wer in diese Richtung will, findet den Weg über die Meisterausbildung mit optometrischem Schwerpunkt oder über ein Studium; beides wird von größeren Arbeitgebern häufig mitfinanziert.
Der Zentralverband der Augenoptiker und Optometristen hat hier seinen Sitz — die Organisation, die Tarifverträge verhandelt, die Meisterausbildung mitgestaltet und die Interessen des Gewerks vertritt. Wer wissen will, wohin sich der Beruf entwickelt, ist hier näher dran als anderswo. Dazu eine Landeshauptstadt mit hoher Kaufkraft und die Rheinschiene mit Köln, Duisburg und Krefeld in Pendeldistanz.
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