Der handwerkliche Kern des Gewerks — und der Teil, der sich am stärksten verändert hat. Viele Betriebe schleifen längst nicht mehr selbst, sondern beziehen fertig gerandete Gläser aus Zentrallaboren, in denen automatisierte Anlagen im Schichtbetrieb arbeiten. Beide Welten suchen Personal, aber sie suchen Verschiedenes: Die Ladenwerkstatt braucht jemanden, der Einzelstücke löst, Bohrbrillen fertigt und Reparaturen rettet; das Zentrallabor braucht Menschen, die Anlagen führen und Qualität sichern. Für Bewerberinnen und Bewerber ist die Frage, welche der beiden Arbeitswelten sie wollen, wichtiger als der Stundenlohn.
Im unmittelbar benachbarten Schwabach hat einer der größten deutschen Optikerfilialisten seine Zentrale — mit Einkauf, Schulung und Regionalsteuerung an einem Ort. Für Beschäftigte bedeutet das die seltene Möglichkeit, ohne Umzug von der Ladentheke in eine Zentralfunktion zu wechseln. Die Metropolregion mit Fürth und Erlangen hat kurze Wege.
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