Die Augenoptik ist zulassungspflichtiges Handwerk: Ohne Meisterin oder Meister darf kein Betrieb geführt werden. Weil die Filialisten in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen sind, ist der Bedarf an Meisterqualifikation schneller gestiegen als die Zahl der Prüfungen — die Verhandlungsposition ist entsprechend gut. Neben dem Grundgehalt lohnt der Blick auf drei Punkte: Wie viele Standorte verantworten Sie fachlich, wie hoch ist der Anteil eigener Kundentermine, und wie ist eine mögliche Beteiligung bemessen? Und wo ein inhabergeführtes Geschäft eine Nachfolge sucht, gehört dieses Thema an den Anfang des Gesprächs, nicht ans Ende.
Hier sitzt einer der großen deutschen Online-Anbieter für Brillen — ein Unternehmen, das den Vertriebsweg der Branche verändert hat und Zentralfunktionen von Optometrie bis Kundenservice in der Stadt bündelt. Für Beschäftigte bedeutet das Wege, die es im klassischen Fachgeschäft nicht gibt. Das Umland im Nordwesten hat weite Wege und wenig Wettbewerb.
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